Kostenfreie monatliche ‚somatic social justice‘ Übungsgruppe – auf Englisch
Geleitet von Staci Haines, Erika Lyla und Brandon Sturdivant, basierend auf dem ‚generative somatics‘ Ansatz. Offen für alle und kostenfrei (keine Vorerfahrung nötig).
Und wer Lust hat, tiefer einzusteigen in diesen Ansatz kann Interesse am online Politics of Trauma Kurs bekunden. Dieser wird voraussichtlich in den kommenden Wochen online gehen, und im eigenen Rhythmus erkundbar sein: https://www.stacihaines.com/register
Samstag 11. November 23 von 10:30 bis 17:30 im M1 in Hamburg-Wilhelmsburg.
Zu sehen, in welchem Zustand sich unser Planet befindet – wie auch viele der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen – das lässt nicht viel Raum für Optimismus. Diesen Entwicklungen ins Auge zu sehen bedeutet eine große Herausforderung. Das gilt besonders für Menschen, denen eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft für alle Menschen am Herzen liegt. Wir haben den Eindruck, dass viele politisch bewusste Menschen immer wieder mit Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, Zynismus oder Resignation zu tun haben. In diesem Workshop wollen wir uns darum mit den folgenden Fragen beschäftigen – und erkunden, welche Antworten hilfreich sein können.
– Was haben unsere Emotionen mit unserer politischen Handlungsfähigkeit zu tun?
– Wie können wir den Krisen auf der Welt ins Auge sehen, ohne uns überwältigen zu lassen?
– Was macht es mit mir, dort hinzusehen, wo es weh tut?
– Was kann ich mit den Gefühlen tun, die dabei aufkommen?
– Was können wir vielleicht auch gemeinsam tun?
– Wie können wir uns stärken – im Jetzt und für alles, was da noch kommt?
Wir sind eine kleine Gruppe von Aktivist*innen, und gleichzeitig sind wir professionelle Trainer*innen und Berater*innen. Wir haben nicht die fertigen Antworten auf all diese Fragen – aber wir haben Ansätze dazu, die wir mit euch bewegen wollen. In dem Workshop nutzen wir verschiedene Methoden, um eigene Erfahrungen zu reflektieren und miteinander zu teilen. Der Workshop bietet einen Raum um die genannten Gefühle, Fragen und Themen gemeinsam zu erforschen und zu bearbeiten.
Der Workshop findet am 10.11. von 10:30 bis 17:30Uhr in Hamburg-Wilhelmsburg statt. Es können maximal 25 Personen teilnehmen. Wir möchten, dass alle, die wollen, an dem Workshop teilnehmen können, daher bieten wir den Workshop auf Spendenbasis an.
Wenn du teilnehmen willst, melde dich bitte über workshops@wums-kollektiv.org an.
Du möchtest gerne einen Workshop zu Mentaler Selbstverteidigung in deiner Stadt oder Region? Dann lade uns doch ein. Wir haben noch zwei freie Termine in den kommenden Monaten anzubieten: den 21. oder 22.11. und den 12.12. Wir bräuchten einen Raum, der unter Corona-Bedingungen mindestens 15 Leute fasst, und Menschen, die vor Ort die Werbung übernehmen und uns logistisch ein wenig unterstützen. Für diese Termine möchten wir uns auf den norddeutschen Raum beschränken.
Spricht dich oder euch das an? Dann meldet euch doch unter unserer mailadresse post()wums-kollektiv.org
Anfang August haben wir unseren ersten Workshop als WUMS-Kollektiv angeboten. Wir haben uns mit euch ausgetauscht darüber was uns angreift, haben uns mit Embodiment, Stressregulation und Selbstannahme beschäftigt – mit stärkenden Konzepten und Übungen. Das war ein wirklich gutes Erlebnis. Wir sind ganz angetan und berührt – auch von den Rückmeldungen, die wir bekommen haben. Vielen Dank an alle, die dabei waren.
Wir wollen dieses Konzept noch eine Weile fortsetzen und noch mehrfach „Schnupperworkshops“ anbieten – von etwa fünf Stunden Länge. Mit diesen Workshops wollen wir mehr darüber erfahren, was euch als politische Menschen in Hinblick auf unsere kollektive mentale Widerstandskraft beschäftigt. Wir wollen Methoden und Ansätze und ihre Vermittlung trainieren und nicht zuletzt als Kollektiv miteinander ins Arbeiten kommen. Von diesen Erfahrungen ausgehend hoffen wir dann spezifischere oder auch längere Workshops entwickeln zu können.
Unser nächster Workshop Anfang November in Hamburg ist leider schon voll.
Gerne könnt ihr uns auch in eure Stadt oder Region einladen – im November und im Dezember können wir noch je einen Termin anbieten.
Außerdem arbeiten wir gerade an einer neuen Podcast-Reihe zum Thema Utopien, dazu werdet ihr in den nächsten Wochen eine erste Folge bekommen, und weitere sind schon in der Mache.
Dies heute von uns – wir schicken euch herzliche und solidarische Grüße
Ein Workshop für politisch Aktive, die den Mut nicht verlieren wollen
1.8.2020 | 14 – 18 Uhr | Wendland
Leider ist dieser Workshop schon voll – wenn ihr trotzdem gerne an einem teilnehmen wollt meldet euch zu unserem Newsletter an, über den wir immer mal wieder Termine ankündigen oder schreibt und, damit wir schauen können, wie und wann wir einen Workshop bei euch machen können.
Die Psyche ist ein umkämpfter Raum. Rechte Diskurse, patriarchale, rassistische und klassistische Verhältnisse und nicht zuletzt staatliche Repressionen wirken nicht nur materiell, sondern zielen auch auf unsere Köpfe und Herzen. Und der Zustand der Welt kann uns, je nachdem wo wir hinsehen, wirklich zum Verzweifeln bringen.
Wir denken, es ist höchste Zeit uns gemeinsam auf die Suche zu begeben: Wege zu finden, wie wir auch psychische Aspekte als Teil unserer Kämpfe begreifen können – kollektiv und individuell.
Wie können wir uns mit der Ungerechtigkeit und dem Zynismus dieses Systems auseinandersetzen, ohne selbst dabei zynisch zu werden? Was kann helfen, in Anbetracht der vielfältigen Angriffe gesund zu bleiben oder zu werden? Welche Haltung kann uns unterstützen, standfest zu bleiben und vorwärts zu gehen, wenn der Gegenwind stärker wird? Wie bringen wir unsere Träume von einer solidarischen Gesellschaft so zum Leuchten, dass wir selbst und andere daraus Kraft schöpfen können?
In dem Workshop wollen wir uns gemeinsam mit euch diesen Fragen widmen. Dabei sehen wir uns selbst auch als Lernende. Wir bringen Methoden mit, die uns helfen, auf persönlicher und kollektiver Ebene widerstands- und handlungsfähiger zu werden. Im Workshop werden wir mit unseren Köpfen, Herzen und Körpern arbeiten, um Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen, zu vertiefen und zu verankern.
Dabei greifen wir auch auf Konzepte zurück, die von sozialen Bewegungen und Communities aus verschiedenen Teilen der Welt entwickelt wurden, um ihre widerständigen Zusammenhänge zu stärken. Wir lernen von ihnen, weil es unserer Meinung nach höchste Zeit ist, eingeschränkte eurozentrische Sichtweisen und Praktiken umzulernen und zu erweitern.
Der Workshop wird am 1. August 2020 von 14 bis ca. 18 Uhr an einem Ort im Wendland stattfinden. Eine Anmeldung ist bis zum 26. Juli weiter unten oder per E-Mail möglich.
Willkommen sind alle, die die Sehnsucht nach einer solidarischen und gerechten Gesellschaft antreibt. All genders welcome. Den Workshop können wir zur Zeit leider nur auf deutsch (deutsche Lautsprache) anbieten.
Für auswärtige Interessierte: Wir organisieren erst mal keine Unterkunft und Verpflegung. Wir bitten euch, euch selbst darum zu kümmern. Wenn ihr dabei Unterstützung braucht, gebt uns gerne Bescheid.
Wir freuen uns auf euch, das WUMS-Kollektiv
Anmeldung
Leider ist dieser Workshop schon voll – wenn ihr trotzdem gerne an einem teilnehmen wollt meldet euch zu unserem Newsletter an, über den wir immer mal wieder Termine ankündigen oder schreibt und, damit wir schauen können, wie und wann wir einen Workshop bei euch machen können.