Workshop: Beisammen den Bach runter – Handlungsfähig bleiben in krisenhaften Zeiten
7. November @ 11:00 - 8. November @ 16:00
10€ – 200€
Samstag 11-17 Uhr
Sonntag 11-16 Uhr
Im Workshop widmen wir uns konkreten Ansätzen und Strategien um Umgang mit dem zu finden, was in der Welt passiert und vor allem mit dem, was es mit uns macht. Hierbei geht es uns eher um kollektive Ansätze als um individuelle Resilienzstrategien. Mit Elementen aus Kunst- und Gestalttherapie sowie Körper- und Emotionsarbeit reisen wir gemeinsam einmal „den Bach runter“.
Zu sehen, in welchem Zustand sich unser Planet befindet – wie auch viele der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen – das lässt nicht viel Raum für Optimismus. Diesen Entwicklungen ins Auge zu sehen bedeutet eine große Herausforderung. Das gilt besonders für Menschen, denen eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft für alle Menschen am Herzen liegt. Wir haben den Eindruck, dass viele politisch bewusste Menschen immer wieder mit Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, Zynismus oder Resignation zu tun haben. In diesem Workshop wollen wir uns darum mit den folgenden Fragen beschäftigen – und erkunden, welche Antworten hilfreich sein können.
– Was haben unsere Emotionen mit unserer politischen Handlungsfähigkeit zu tun?
– Wie können wir den Krisen auf der Welt ins Auge sehen, ohne uns überwältigen zu lassen?
– Was macht es mit mir, dort hinzusehen, wo es weh tut?
– Was kann ich mit den Gefühlen tun, die dabei aufkommen?
– Was können wir vielleicht auch gemeinsam tun?
– Wie können wir uns stärken – im Jetzt und für alles, was da noch kommt?
Wir sind eine kleine Gruppe von Aktivist*innen, und gleichzeitig sind wir professionelle Trainer*innen und Berater*innen. Wir haben nicht die fertigen Antworten auf all diese Fragen – aber wir haben Ansätze dazu, die wir mit euch bewegen wollen. In dem Workshop nutzen wir verschiedene Methoden, um eigene Erfahrungen zu reflektieren und miteinander zu teilen. Der Workshop bietet einen Raum um die genannten Gefühle, Fragen und Themen gemeinsam zu erforschen und zu bearbeiten.
Veranstaltungsreihe Mentale Selbstverteidigung und Utopien
Wir alle wissen es – wir alle fühlen es – und in unterschiedlichem Maße ist unser Leben bereits davon gezeichnet: Die Zeiten werden brutaler, komplexer und unsicherer. Krisen türmen sich zu Polykrisen auf und es scheint als ob es kein Zurück zu alten vermeintlichen Sicherheiten geben wird. Klimawandel, Sozialkahlschlag, Faschismus und Technologien bedrohen nicht nur unsere Lebensgrundlagen, sondern machen es zunehmend schwer psychisch gesund zu bleiben. Gesellschaftliche Krisen werden zu inneren Krisen. Unsere Psyche ist belastet, unsere individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit ist bedroht. Rechte und Oligarchen haben dies verstanden und nutzen zudem bewusst psychologische Strategien, um die Handlungsfähigkeit einer Zivilgesellschaft zu untergraben.
Wir verstehen das als Angriffe – auf die wir uns auch auf mentaler Ebene verteidigen müssen!
Rund um die Metapher „Mentale Selbstverteidigung“ möchten wir dies in der Veranstaltungsreihe mit euch diskutieren und praktisch bewegen. Wir wollen Emotionen, inneres Erleben und Verkörpertes in den politischen Diskurs bringen. Und ganz konkret individuelles Erleben miteinander verweben und kollektive Strategien entwickeln. Einen Fokus setzen wir in der Reihe auf auf das Kultivieren von gesellschaftlichen Utopien. Nicht um in ein verklärtes Traumland zu flüchten, sondern als Richtschnur gerade in krisenhaften Zeiten um den Bereich des Denkbaren und Möglichen möglichst weit offen zu halten.
Wir, WUMS! Kollektiv (Firmensitz: Deutschland), verarbeiten zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in unserer Datenschutzerklärung.
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Samstag 11-17 Uhr
Sonntag 11-16 Uhr
Im Workshop widmen wir uns konkreten Ansätzen und Strategien um Umgang mit dem zu finden, was in der Welt passiert und vor allem mit dem, was es mit uns macht. Hierbei geht es uns eher um kollektive Ansätze als um individuelle Resilienzstrategien. Mit Elementen aus Kunst- und Gestalttherapie sowie Körper- und Emotionsarbeit reisen wir gemeinsam einmal „den Bach runter“.
Zu sehen, in welchem Zustand sich unser Planet befindet – wie auch viele der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen – das lässt nicht viel Raum für Optimismus. Diesen Entwicklungen ins Auge zu sehen bedeutet eine große Herausforderung. Das gilt besonders für Menschen, denen eine lebenswerte Gegenwart und Zukunft für alle Menschen am Herzen liegt. Wir haben den Eindruck, dass viele politisch bewusste Menschen immer wieder mit Gefühlen von Hoffnungslosigkeit, Zynismus oder Resignation zu tun haben. In diesem Workshop wollen wir uns darum mit den folgenden Fragen beschäftigen – und erkunden, welche Antworten hilfreich sein können.
– Was haben unsere Emotionen mit unserer politischen Handlungsfähigkeit zu tun?
– Wie können wir den Krisen auf der Welt ins Auge sehen, ohne uns überwältigen zu lassen?
– Was macht es mit mir, dort hinzusehen, wo es weh tut?
– Was kann ich mit den Gefühlen tun, die dabei aufkommen?
– Was können wir vielleicht auch gemeinsam tun?
– Wie können wir uns stärken – im Jetzt und für alles, was da noch kommt?
Wir sind eine kleine Gruppe von Aktivist*innen, und gleichzeitig sind wir professionelle Trainer*innen und Berater*innen. Wir haben nicht die fertigen Antworten auf all diese Fragen – aber wir haben Ansätze dazu, die wir mit euch bewegen wollen. In dem Workshop nutzen wir verschiedene Methoden, um eigene Erfahrungen zu reflektieren und miteinander zu teilen. Der Workshop bietet einen Raum um die genannten Gefühle, Fragen und Themen gemeinsam zu erforschen und zu bearbeiten.
Veranstaltungsreihe Mentale Selbstverteidigung und Utopien
Wir alle wissen es – wir alle fühlen es – und in unterschiedlichem Maße ist unser Leben bereits davon gezeichnet: Die Zeiten werden brutaler, komplexer und unsicherer. Krisen türmen sich zu Polykrisen auf und es scheint als ob es kein Zurück zu alten vermeintlichen Sicherheiten geben wird. Klimawandel, Sozialkahlschlag, Faschismus und Technologien bedrohen nicht nur unsere Lebensgrundlagen, sondern machen es zunehmend schwer psychisch gesund zu bleiben. Gesellschaftliche Krisen werden zu inneren Krisen. Unsere Psyche ist belastet, unsere individuelle und kollektive Handlungsfähigkeit ist bedroht. Rechte und Oligarchen haben dies verstanden und nutzen zudem bewusst psychologische Strategien, um die Handlungsfähigkeit einer Zivilgesellschaft zu untergraben.
Wir verstehen das als Angriffe – auf die wir uns auch auf mentaler Ebene verteidigen müssen!
Rund um die Metapher „Mentale Selbstverteidigung“ möchten wir dies in der Veranstaltungsreihe mit euch diskutieren und praktisch bewegen. Wir wollen Emotionen, inneres Erleben und Verkörpertes in den politischen Diskurs bringen. Und ganz konkret individuelles Erleben miteinander verweben und kollektive Strategien entwickeln. Einen Fokus setzen wir in der Reihe auf auf das Kultivieren von gesellschaftlichen Utopien. Nicht um in ein verklärtes Traumland zu flüchten, sondern als Richtschnur gerade in krisenhaften Zeiten um den Bereich des Denkbaren und Möglichen möglichst weit offen zu halten.
Details
Veranstaltungsort
Hamburg,20355GermanyGoogle Karte anzeigen
Veranstalter